Newsletter Nr.01 Ausgabe Januar/2018

Die neuen multimedialen Einkaufs-Erlebniswelten

 

Baden-Baden, 5. Februar 2018

 

Wer als stationärer Händler in Zukunft überleben will, muss seinen Kunden ein besonderes Einkaufserlebnis bieten und braucht einen funktionierenden Online- Handel. Das ist soweit bekannt. Neu ist das umgekehrte: Wer als E-Commerce-Händler in Zukunft überleben will, braucht eine erlebnisorientierte stationäre POS-Struktur – weitgehend digitalisiert. Unternehmen wie MyToys, Home24, Amazon oder Zalando haben sich bereits in den Einkaufszonen niedergelassen. Warum das? Was ist da passiert?

 

Heute werden immer noch mehr als 85 Prozent des Gesamtumsatzes im Handel offline erwirtschaftet. Das EHI Retail Institute hat errechnet, dass 57 Prozent der 1.000 umsatzstärksten Onlineshops auch stationäre Läden führen – Tendenz stark steigend. Die Geschäfte dienen als markenspezifischer Showroom und „Appetizer“ für Lust-Einkäufe. „Diese Entwicklung“, so Werner Vogt, Geschäftsführer Permaplay Media Solutions, „ist nur dann überzeugend und erfolgreich, wenn die Schnittstelle zwischen analogem stationärem und digitalem online-basierten Shop-Erlebnis für den Kunden nahtlos und unmerklich von statten geht. Und der Schlüssel für dieses omnikanalige Erlebnis- Universum sind digitale Technologien.“

 

Werner Vogt: „Wir stellen fest, dass digitale Technologien den stationären Handel nicht zwangsläufig durch E-Commerce kannibalisieren, sondern dass diese umgekehrt massiv zur Weiterentwicklung und Attraktivität des POS beitragen.“ Entscheidend ist: Erfolgreich sind künftig die Unternehmen, die technologische Errungenschaften in den Dienst der Verbraucher stellen. In einer digitalisierten Welt der Zukunft werden Händler zu Vermittlern menschlicher Sehnsüchte, Handelsorte zu kreativen Lebensräumen, die sinnliche und persönliche Erlebnisse bieten.

 

Das muss nicht immer nach dem Motto „schneller, größer, digitaler“ passieren, im Gegenteil: Auch die neue Entschleunigung erreicht die Shopping-Center. Es bricht, so haben diverse Handelsforschungsinstitute eruiert, aktuell eine Phase der (Re-)Vitalisierung, Optimierung und Rückbesinnung an. Hybride Konzepte, die auf eine Mischnutzung setzen, verwandeln Einkaufszentren in Lifestyle-Hubs und ermöglichen die Integration dieser Orte in den Alltag der Menschen.

 

Permaplay unterstützt diesen Trend und bietet interaktive POS-Medien als Tablets auf Android Basis mit Touchscreen zur Wiedergabe von Apps, Filmen und HTML Seiten mit W-LAN-Connection an. Diese Medien eignen sich außerdem zur Offline-Präsentation von Apps oder Videofilmen.

Findaria Sunardi, Marketing- und Vertriebsmanagerin bei Permaplay: „Die große Stärke der interaktiven Medien liegt vor allem in der Multimedialität der Werbebotschaften sowie der Funktionalität ihrer Bedienung.“ Permaplay bietet außerdem vernetzte POS Mediensysteme, um verkaufsaktiv Endverbraucher in die jeweilige Produkt- und Markenwelt zu integrieren. Diese Systeme bestehen aus interaktiven und linearen Bildschirmen, bei denen das Update der Bildschirminhalte über ein Cloud System funktioniert. „Dieser POS-Medienweg nutzt die Potentiale digitaler Technologien der Zukunft,“ fasst Werner Vogt zusammen.

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